Invictus

(sirk) Diesmal steht er nur hinter der Kamera, aber auch das verspricht wieder Qualität. Clint Eastwood erzählt in seiner eigenen, nüchternen Art die Geschichte, wie Nelson Mandela sich Mitte der 90er Jahre als frisch gewählter Präsident für die Rugby-WM im eigenen Land stark gemacht hat. Ein Wunschtraum seines Freundes Morgan Freeman war es, unter der Regie von Eastwood den ersten schwarz südafrikanischen Präsidenten spielen zu dürfen.
Der herausragenden Leistung von Freeman, der im Original nicht nur das leise, bedächtige Afrikaans Mandelas perfekt beherrscht, sondern auch in Gestik und Haltung seinem Vorbild in fast fotographischer Genauigkeit nachkommt, ist es zu verdanken, dass Eastwood dem großen kleinen Mann Nelson Mandela auch kinematographisch gerecht wird. Denn Freeman muss sich die Hauptrolle teilen. Nicht mit Matt Damon, sondern mit einer Sportart. Sie heißt Rugby und leider erfahren wir von dieser nur sehr wenig.
Dennoch sehenswert.
133 Minuten
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